Wenn man als Werkzeug nur einen Hammer hat, sieht jedes Problem wie ein Nagel aus.
Abraham Maslow
Interim Management
Was ist Interim Management, Interimsmanagement oder Management auf
Zeit?
Interimsmanagement ist die befristete Wahrnehmung einer klar
definierten Führungsaufgabe.
Der Interimsmanager ist
- ein auf Honorarbasis arbeitender Manager
- mit einem zeitlich befristeten Mandat
- für eine klar definierte Führungsaufgabe
Die Aufgabe besteht
- in der befristeten Übernahme von Führungsverantwortung bei
vorübergehender Vakanz
- im Durchführen von Projekten bzw. im Durchsetzen von Veränderungen
(Change Management)
Die Befristung
erstreckt sich auf einen Zeitraum von in der Regel maximal zwei Jahren; die
durchschnittliche Einsatzdauer in Deutschland beträgt etwa acht Monate. Der
Interimsmanager hat, was im Unternehmen nicht ausreichend vorhanden ist, z. B.
Spezialwissen, besondere Erfahrung, usw., und er ist verfügbar - räumlich und zeitlich.
Er erkennt bereits nach einer kurzen Analysezeit, was zu tun ist. Und er konzentriert sich
auf die Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen. Er ist in erster Linie
Praktiker/Pragmatiker.
Einsatzgebiete
für Interim Management
Überbrückungen
Führungsvakanzen nach
Ausscheiden von Managementmitgliedern
Überbrückung krankheitsbedingter Ausfallzeiten
Führungsdefizite bei fehlender oder mangelnder Managementkapazität bzw. -kompetenz
Coaching
Coaching von Führungskräften
Coaching zwischen Senior und Junior
Einführung eines neuen Managementstils
Projekte /
Veränderungsaufgaben
Aufbau neuer Geschäftsfelder
Neuausrichtung von Marketing und Vertrieb
Erschließung ausländischer Märkte
Marketing-/Vertriebsprojekte, z. B. Direktmarketing, CRM- bzw. Kundenbindungsprojekte,
Web-Auftritt, Databasemarketing, Online-Werbung, e-Commerce-Projekte, etc.
Aufbau von Callcenter
Neue informationstechnische (IT) Systeme
Neugestaltung des Finanz- und Rechnungswesens
Errichtung eines neuen Berichtssystems
Installation neuer Managementmethoden
Automatisierungsprojekte
Optimierung des Produktionsprozesses
Standortverlagerung
Outsourcing-Projekte
etc.
Eigentumsveränderungen
(M&A, Nachfolge, Kooperationen)
Vorbereitung zum
Unternehmensverkauf
Akquisitionen
Positionierung des Unternehmens zur Präsentation gegenüber Partnern
Börsengang eines Unternehmens
Eigentümerwechsel
Generationswechsel
Ungeklärte Nachfolgesituationen
Integration eines erworbenen Unternehmens
Privatisierung öffentlicher Unternehmen
Ausgliederung eines Unternehmensteils
Joint Ventures
Änderungen in der Unternehmensstruktur
Krisenbewältigung
Kritische Einzelprobleme (z.
B. Beschaffung wichtiger Rohstoffe)
Strategische Neuausrichtung
Umstrukturierung
Ertragsprobleme
Sanierung

Mehr über Interim Management erfahren Sie im folgendem Beitrag
*) von Ludger Grevenkamp

*) erschienen in der digitalen
Fachbibliothek "Das flexible Unternehmen" der Symposium Publishing GmbH
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